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die Lage

Der Isartorplatz ist von gestern – ein zeitgemäßer Eingang in die Altstadt müsste anders aussehen. Zweifellos stellt das Isartor einen Kristallisationspunkt der Münchner Stadtgeschichte dar. Die Idee ist, eine Neugestaltung des historischen Altstadteingangs mit einem Umbau des Tals zu verbinden. Dafür wollen wir an dieser Stelle werben, Sie über unser Konzept für die Neugestaltung informieren und Raum zu einem öffentlichen und offenen Meinungsaustausch schaffen.

  • Der heutige Isartorplatz ist ein Relikt aus der Zeit der „autogerechten Stadt“, als man noch vor hatte, den Altstadtring sechsspurig durch das Gärtnerplatzviertel zu brechen und so den Isartorplatz auf einer Art Stadtautobahn mit dem Sendlinger Tor-Platz zu verbinden. In einer Darstellung des Baureferats wurde das noch 1970 zur Planung der Fußgängerzone gezeigt. Seither hat sich der Autoverkehr allerdings deutlich verringert, vor allem zugunsten des öffentlichen Verkehrs und des Radverkehrs.
  • Das Isartor wird durch seine (Verkehrs-) Insellage seiner ehemaligen Bedeutung als östlicher Zugang zur Altstadt nicht gerecht
  • Das Isartor ist im Gegensatz zum Karls- oder Sendlingertor das einzige komplett erhaltene Tor, das mit Hauptturm, Schildmauern und Flankentürmen nahezu komplett erhalten ist. Darüber hinaus ist das Isartor das einzige, bei dem das Pendant der Heinrichstadt (Talburgtor/Alter Rathausturm) noch existiert
  • Das historische „Bächle“ ist geeignet, beide Tore optisch miteinander zu verbinden und das Nebeneinander von Heinrich- und Ludwigstadt erlebbar zu machen. Eine symbolische Darstellung der historischen Hochbrücke könnte den Straßenraum Tal beleben
  • Im Bereich des Isartors könnten Stadtmauerreste, Reste von „Lueg ins Land“ und „Scheibling“, die Darstellung des Stadtgrabens, die historische Befestigungsanlage mit Stadt- bzw. Wassergraben, mögliche Mauerreste der Zwingermauer sowie die Wiederherstellung des Grabenniveaus vor dem Isartor (hier auf der Höhe des Sperrengeschosses der S-Bahn) die ehemalige Situation wieder aufleben lassen
  • Der wiederhergestellte Stadtgrabenbereich würde mit Wassergraben und zwei Wasserkaskaden sowie im südlichen Bereich mit Delikatessläden mit Verkostung und später im nördlichen Bereich mit einem stadtbaugeschichtlichem Museum zu einem Erlebnisbereich für die Öffentlichkeit werden
  • Vor dem Isartor geben wir dem Bauwerk eine würdige Vorfläche – ein Platz unter Berücksichtigung historischer Bezüge, der nicht nur eine Straßenkreuzung ist!

 

Die jetzige Verkehrsinsel Isartor würde damit wieder zu einem funktionierenden, repräsentativen Eintrittstor in die östliche Altstadt Münchens werden! Dafür werben wir und freuen uns nun über Ihr weiteres Interesse.